Sonntag, 12. August 2012

Botox gegen Haarausfall

Als wirksames Mittel gegen Falten ist Botulinumtoxin - ein natürlicher aus dem Bakterium Clostridium Botulinum gewonnener Eiweißstoff, der umgangssprachlich meist kurz Botox genannt wird -  den meisten ein Begriff. Doch Botox wird nicht nur aus kosmetischen Gründen zur Faltenbehandlung eingesetzt, sondern z.B. auch zur medizinischen Behandlung von neurologischen Bewegungs-Störungen und Muskelkrämpfen, zur Behandlung von Spannungskopfschmerzen und Migräne und zur Schweißdrüsenbehandlung bei Hyperhidrose. Und damit ist das Ende der möglichen Anwendungsgebiete von Botox noch lange nicht erreicht. Immer wieder hört und liest man von neuen Möglichkeiten zum Einsatz von Botulinumtoxin.

Eines der neueren Anwendungsgebiete ist die Botox-Therapie bei Haarausfall. Bei dieser Therapie sollen Botox-Injektionen in die Kopfhaut eventuelle Verspannungen lösen und die Durchblutung der Haarwurzeln fördern. So kann stressbedingtem Haarausfall, der durch Verspannungen der Kopfhaut verursacht wird, Einhalt geboten werden. Die Botox-Therapie gegen Haarausfall wird im Fachjargon übrigens Alopecia Contentionalis Therapie, kurz AC-Therapie genannt, wobei Alopecia Contentionalis für den Begriff Spannungshaarausfall steht.

Eine interessante Sendung über eine erfolgreich durchgeführte Botox-Therapie bei Haarausfall wird in diesem Video gezeigt:



Bei erblich bedingtem Haarausfall kann eine Botox-Therapie allerdings nichts ausrichten. Da hilft in vielen Fällen leider nur eine Haartransplantation, bei der die eigenen Haare aus dichter bewachsenen Regionen in die kahlen Stellen verpflanzt wird. Mehr dazu gibt es hier: Haartransplantation bei Haarausfall

1 Kommentar:

  1. Ich war bei einer Botoxbehandlung in Graz und habe dabei zum ersten Mal davon gehört, dass man damit auch gegen Haarausfall vorgehen kann. Wirklich toll, vielleicht empfehle ich es meinem Mann.
    Toller Artikel, danke.

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